Fall Sauerland : Beispiel für den Sittennverfall unserer „Führungseliten“

Adolf Sauerland (CDU) ehemaliger OB von Duisburg, von den Duisburgerinnen und Duisburger aus dem Amt gejagt, bleibt sich treu. Als Zeuge im Loveparade-Prozess wies jede inhaltliche Verantwortung für die Loveparade-Katastrophe von sich. Sauerland hatte sich damals auch geweigert zumindest die politische Verantwortung zu übernehmen. Ein trauriges historisches Beispiel für den Sittenverfall unserer Führungseleiten.

Ich hatte damals mit viel Sympathie das Abwahlverfahren für den CDU Politiker beobachtet . 

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Das Säbelrasseln gegen die Russen geht in die nächste Runde

Hallo Leute,

Giftgasangriff gegen einen russischen Überläufer. Na klar. Alle, die britische Regierung voran wissen es: Die Russen waren es. Um genau zu sein. Die russische Regierung! Und unsere Medien lassen keinen Zweifel, dass sie den Mutmaßungen der britischen Administration folgen. Und Strafe muss sein. SANKTIONEN! Weiterlesen

Frau Wagenknecht und ihre Positionen zur Flüchtlingspolitik

Sarah Wagenknecht hat im Zusammenhang mit der Haltung der Essener Tafel ein Interview im Deutschlandfunk gegeben und dabei ihre Position zur Flüchtlingspolitik noch mal dargelegt. Da ihre Position in der eigenen Partei nicht allen gefällt, haben sich wie üblich andere linke Politikerinnen und Politiker negativ in den sozialen Netzwerken geäußert.

Unter anderem die Gewerkschafterin Katharina Schwabedissen (bis 2016 Mitglied Partei „Die Linke“ *), ver.di Funktionärin und ehemalige Spitzenkandidatin der Linke in NRW.

 

Ich habe mich irgendwie bewogen gefühlt, mich mit Katharina  in einem Meinungsaustausch einzutreten.

Ich bin bin ich froh, dass Frau Wagenknecht als linke Politikerin, mit der ich wahrhaftig nicht mit allem übereinstimme, im Subtext des Interviews folgende Frage in den Vordergrund stellt: Wie soll Menschen gesagt werden, dass Flüchtlinge keine bedrohliche Konkurrenz darstellen, wenn sie selbst nichts anderes als Ellbogen, Wettbewerb und Respektlosigkeit erfahren?

Die Wettbewerbsgesellschaft gehört  in frage gestellt und anstelle muss für eine solidarische Kooperationsgesellschaft gestritten werden. Das wäre ein Garant für offene Grenzen. Das erwarte ich als progressiver Wähler von linken Parteien.

 

* Katharina Schwabedissen ist lt. Facebookpost im Dezember 2016 aus der Linkspartei ausgetreten. Wohl wegen Sarah Wagenknecht.

Distanzierung!

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat sich ausdrücklich von den Krawallen beim G20 Gipfel in Hamburg distanziert.

Ich distanziere mich  im übrigen nicht. Distanzierung kann es nur geben, wenn es vorher eine Nähe gegeben hätte. Ich habe noch nie, irgendeine Nähe zu den militanten Anarchisten gehabt.

  •  Erstens:    Weil ich Zerstörung ablehne.
  • Zweitens:  Inhaltlich  verstehe ich deren Anliegen auch irgendwie nicht!

Die Attac Aktivisten müssen wissen, warum sie sich trotzdem distanziert haben. Natürlich gab es offensichtlich eine Nähe im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltung Grenzenlose Solidarität statt G 20″. Vor dem Hintergrund macht an der Stelle eine Distanzierung sicherlich Sinn.

 

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