Juni 12

Meinungsfreiheit: Wen interessierst es?

* Gedanken zu Meinungsfreiheit und Entscheidungen *

Hallo du Demokrat,

Meinungsfreiheit ist ein verfassungsmäßiges hohes Gut! Und tatsächlich. Im Prinzip kann Jede und Jeder seine Meinung sagen.  Und wau, in unseren westlichen Demokratien kommst du in der Regel nicht mal im Knast, wenn deine Meinung der politischen Führung nicht gefällt. Aber die Wahrheit ist: Die, die entscheiden,  interessiert es auch in den meisten Fällen nicht, was du meinst….Es sei denn…..

“ Du kannst hier alles sagen, aber entscheiden tue ich“

Solch ein patriarchalisches Chefgehabe klingt nicht gerade nett, schon gar nicht zeitgemäß, ist aber seit Beginn demokratischer Gesellschaften immer noch total normal. Heute wird das halt „moderner kommuniziert“  BSP:  „Ich kann Sie echt gut verstehen. Die Entscheidung ist gefallen. Ich arbeite weiterhin gerne mit Ihnen zusammen.“ Lesen Sie weiter

März 15

Das Säbelrasseln gegen die Russen geht in die nächste Runde

Hallo Leute,

Giftgasangriff gegen einen russischen Überläufer. Na klar. Alle, die britische Regierung voran wissen es: Die Russen waren es. Um genau zu sein. Die russische Regierung! Und unsere Medien lassen keinen Zweifel, dass sie den Mutmaßungen der britischen Administration folgen. Und Strafe muss sein. SANKTIONEN! Lesen Sie weiter

Februar 28

Frau Wagenknecht und ihre Positionen zur Flüchtlingspolitik

Sarah Wagenknecht hat im Zusammenhang mit der Haltung der Essener Tafel ein Interview im Deutschlandfunk gegeben und dabei ihre Position zur Flüchtlingspolitik noch mal dargelegt. Da ihre Position in der eigenen Partei nicht allen gefällt, haben sich wie üblich andere linke Politikerinnen und Politiker negativ in den sozialen Netzwerken geäußert.

Unter anderem die Gewerkschafterin Katharina Schwabedissen (bis 2016 Mitglied Partei „Die Linke“ *), ver.di Funktionärin und ehemalige Spitzenkandidatin der Linke in NRW.

 

Ich habe mich irgendwie bewogen gefühlt, mich mit Katharina  in einem Meinungsaustausch einzutreten.

Ich bin bin ich froh, dass Frau Wagenknecht als linke Politikerin, mit der ich wahrhaftig nicht mit allem übereinstimme, im Subtext des Interviews folgende Frage in den Vordergrund stellt: Wie soll Menschen gesagt werden, dass Flüchtlinge keine bedrohliche Konkurrenz darstellen, wenn sie selbst nichts anderes als Ellbogen, Wettbewerb und Respektlosigkeit erfahren?

Die Wettbewerbsgesellschaft gehört  in frage gestellt und anstelle muss für eine solidarische Kooperationsgesellschaft gestritten werden. Das wäre ein Garant für offene Grenzen. Das erwarte ich als progressiver Wähler von linken Parteien.

 

* Katharina Schwabedissen ist lt. Facebookpost im Dezember 2016 aus der Linkspartei ausgetreten. Wohl wegen Sarah Wagenknecht.

Juli 18

Distanzierung!

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat sich ausdrücklich von den Krawallen beim G20 Gipfel in Hamburg distanziert.

Ich distanziere mich  im übrigen nicht. Distanzierung kann es nur geben, wenn es vorher eine Nähe gegeben hätte. Ich habe noch nie, irgendeine Nähe zu den militanten Anarchisten gehabt.

  •  Erstens:    Weil ich Zerstörung ablehne.
  • Zweitens:  Inhaltlich  verstehe ich deren Anliegen auch irgendwie nicht!

Die Attac Aktivisten müssen wissen, warum sie sich trotzdem distanziert haben. Natürlich gab es offensichtlich eine Nähe im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltung Grenzenlose Solidarität statt G 20″. Vor dem Hintergrund macht an der Stelle eine Distanzierung sicherlich Sinn.

 

März 1

Flüchtlingsabwehr!

Die militarisierte Flüchtlingsabwehr, die ich hier befürchtet habe, ist voll im Gange. An der Grenze Griechenland zu Mazedonien erleben wir erst einmal den Anfang. Nach und nach werden sicher auch die Medien ferngehalten. Natürlich werden immer wieder Bilder in den Nachrichten landen. Sei es durch soziale Netzwerke oder durch die üblich lancierten Informationen. Ich bin mir sicher, dass wir eher wütende Flüchtlinge zu sehen bekommen, die versuchen mit Gewalt die Grenzzäune zu durchbrechen, statt Grenzbeamte, die die Flüchtlinge mit Wasserwerfern, Tränengas von ihren Vorhaben abhalten werden.

Es ist ein Frage der Zeit, wann die ersten Schüsse fallen werden.

So bitter es ist. Was die AfD-Petry forderte, wird bald an europäischen Landgrenzen Wirklichkeit.

Europa! Ein Trauerspiel!

 

März 1

Auf welcher Seite bitte schön sollen sie kämpfen?

(Flucht aus Syrien) In meinem Umfeld höre ich immer wieder: „Die jungen Männer sollen nicht nach Europa flüchten und ihre Familien im Stich lassen, sondern für ihr Land kämpfen“. Manche ergänzen sogar noch: „Sie sollen die Waffe in die Hand nehmen…“

Leider sind solche Ausführungen kein Einzelfall.

Erstens: Die lassen ihre Familien in der Regel nicht im Stich. Die allermeisten Familien kratzen ihr letztes Geld zusammen, um die jüngsten, meist Männer, eine Chance in Europa zu ermöglichen. Vieleiche auch verbunden mit der Hoffnung, dass sie irgendwann nachgeholt werden können.

Zweitens: Unabhängig davon, dass der Griff zur Waffe eine Gewissensentscheidung ist, möchte ich diese ganzen Schlaubischlümpfe mal folgendes fragen? Für wen sollen sie denn kämpfen. Für das autoritäre Assad Regime? Für den IS? Für die Al-Nusra-Front oder für irgendeine andere vom Westen finanzierte islamistische Bande?

Als Antwort bekomme ich dann meistens Achselzucken!

Es muss doch wohl jedem klar sein, dass diese Menschen Schutzräume benötigen. Europa gibt ein jämmerliches Bild ab.

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Diesen Senf habe ich hier bei facebook gepostet!