Juli 18

Distanzierung!

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat sich ausdrücklich von den Krawallen beim G20 Gipfel in Hamburg distanziert.

Ich distanziere mich  im übrigen nicht. Distanzierung kann es nur geben, wenn es vorher eine Nähe gegeben hätte. Ich habe noch nie, irgendeine Nähe zu den militanten Anarchisten gehabt.

  •  Erstens:    Weil ich Zerstörung ablehne.
  • Zweitens:  Inhaltlich  verstehe ich deren Anliegen auch irgendwie nicht!

Die Attac Aktivisten müssen wissen, warum sie sich trotzdem distanziert haben. Natürlich gab es offensichtlich eine Nähe im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltung Grenzenlose Solidarität statt G 20″. Vor dem Hintergrund macht an der Stelle eine Distanzierung sicherlich Sinn.

 

März 1

Flüchtlingsabwehr!

Die militarisierte Flüchtlingsabwehr, die ich hier befürchtet habe, ist voll im Gange. An der Grenze Griechenland zu Mazedonien erleben wir erst einmal den Anfang. Nach und nach werden sicher auch die Medien ferngehalten. Natürlich werden immer wieder Bilder in den Nachrichten landen. Sei es durch soziale Netzwerke oder durch die üblich lancierten Informationen. Ich bin mir sicher, dass wir eher wütende Flüchtlinge zu sehen bekommen, die versuchen mit Gewalt die Grenzzäune zu durchbrechen, statt Grenzbeamte, die die Flüchtlinge mit Wasserwerfern, Tränengas von ihren Vorhaben abhalten werden.

Es ist ein Frage der Zeit, wann die ersten Schüsse fallen werden.

So bitter es ist. Was die AfD-Petry forderte, wird bald an europäischen Landgrenzen Wirklichkeit.

Europa! Ein Trauerspiel!

 

März 1

Auf welcher Seite bitte schön sollen sie kämpfen?

(Flucht aus Syrien) In meinem Umfeld höre ich immer wieder: „Die jungen Männer sollen nicht nach Europa flüchten und ihre Familien im Stich lassen, sondern für ihr Land kämpfen“. Manche ergänzen sogar noch: „Sie sollen die Waffe in die Hand nehmen…“

Leider sind solche Ausführungen kein Einzelfall.

Erstens: Die lassen ihre Familien in der Regel nicht im Stich. Die allermeisten Familien kratzen ihr letztes Geld zusammen, um die jüngsten, meist Männer, eine Chance in Europa zu ermöglichen. Vieleiche auch verbunden mit der Hoffnung, dass sie irgendwann nachgeholt werden können.

Zweitens: Unabhängig davon, dass der Griff zur Waffe eine Gewissensentscheidung ist, möchte ich diese ganzen Schlaubischlümpfe mal folgendes fragen? Für wen sollen sie denn kämpfen. Für das autoritäre Assad Regime? Für den IS? Für die Al-Nusra-Front oder für irgendeine andere vom Westen finanzierte islamistische Bande?

Als Antwort bekomme ich dann meistens Achselzucken!

Es muss doch wohl jedem klar sein, dass diese Menschen Schutzräume benötigen. Europa gibt ein jämmerliches Bild ab.

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Diesen Senf habe ich hier bei facebook gepostet!

Februar 2

AfD: Langsam fällt die Maske

Facebookeintrag vom 01.02.2016

Langsam demaskieren sich die “ freundlich grinsenden, besorgt“ daherkommenden Frauen und Männer von der AfD. Jetzt zeigen sie ihre hässliche Fratze und wollen „notfalls“ auf geflüchtete Frauen und Männer schießen. Die Polizei müsse „notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen“ sagte deren „nette“ Vorsitzende Frauke Petry.
Das hatte ihr neuer Lebensgefährte, der NRW Landesvorsitzende Pretzell bereits im November gefordert.

Auch Frau von Storch will schießen lassen… ähh aber nicht auf alle, auf Kinder nicht, Auf Frauen und Männer aber schon. Sehr großmütig Frau von Storch! (Quelle)

Also Leute. Nach dieser Offenbarung muss klar sein! Wer sich an die Seite der AfD stellt, stellt sich auf die Seite von Mauer und Schießbefehl.

Ich ergänze. Wer für eine verbindliche Flüchtlingsobergrenze ist, muss in der Konsequenz ebenfalls damit leben, dass  Flüchtlinge an der Grenze mit massiver Gewalt aufgehalten werden. Denn was ist wenn der Erste Flüchtling (über der Obergrenze) sich nicht an dem „Halt stehen bleiben“ Befehl der Grenzbeamten hält?
Die AfD ist also nicht alleine mit ihrem Ansinnen. Viele andere Konservative fordern dieses ja auch. * 1. Nur sagen sie es nicht offen. Gell Herr Seehofer!

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x 1: Aber was sag ich. Nicht nur die. Der Stammtisch bebt. Leute, die ich für humanistisch gehalten habe, habe zwar Skrupel Flüchtlinge abzuballern, aber wohl kein Problem sie mit Wasserwerfern oder ähnliches zu vertreiben. 

Januar 23

Obergrenze zu Ende gedacht

MauerDie Diskussion über eine Obergrenze für Flüchtlinge nimmt nicht ab. Dieser Begriff ist allerdings viel zu ungenau. Er ist um genau zu sein maskiert und verschleiert die wahren Konsequenzen, wenn wir es damit ernst meinen würden. Es bedeutet in der Konsequenz: Mauer und Schießbefehl.

Obergrenze! Die meisten verbinden damit den Wunsch nach einer Reduzierung der Flüchtlingswelle nach Europa. Menschen in prekären Lebenssituationen nehmen subjektiv die neuen Bürger/Innen als Konkurrenten um Wohnraum und Arbeitsplätze war. Andere sorgen sich um die Turnhallen ihrer Sportvereine. Die Kommunen sehen sich an ihrer Belastungsgrenze. .  „Es sind einfach zu viele“ höre ich oft. „Wir können nicht mehr“ sagen sogar ehrenamtliche Helfer/Innen. Diese Ängste führen offensichtlich zu Forderungen nach einem handlungsfähigen Staat. Eine Obergrenze scheint für viele Menschen nun die Lösung zu sein. Die Österreichische Regierung hat die Diskussion forciert und kündigte eine vage Obergrenze an.  Weiterlesen

Januar 21

SPD BaWü/RP – keine Podiengespräche mit der AfD? Eigentor!

Die SPD bekräftigt ihr „NEIN“ zu Podiendiskussionen mit der National-Konservativen (Nakons) AfD. Das wird unterm Strich eher den Liberalkonservativen (Liberkons) nützen.

„Für uns sind und bleiben geistige Brandstifter keine Gesprächspartner, mit denen wir uns an einen Tisch setzen. Das haben wir von vornherein gesagt und in unseren Gremien eindeutig und einmütig so festgehalten…(Quelle)

Hintergrund ist die Entscheidung des SWR,  zu den vorwahlkampftypischen Elefantenrunden nur die im Parlament vertretenen Parteien (Rheinland-Pfalz und Baden Württemberg) einzuladen. Daraufhin wurden auch FDP und Linke ausgeladen Das hatte dann die CDU und ihre Spitzenkandidatin Julia Klöckner  in Rheinland Pfalz empört (wegen der FDP, mit denen sie gern wieder koalieren wollen) und sagte die Elefantenrunde nun  ab.

Auch die Grünen empfahlen Diskussionen mit der AfD fern zu bleiben.

War das eine strategisch gute Entscheidung?

Jetzt bekommen alle die AfD und Pegida Versteher/Innen Futter, die ohnehin glauben,  dass die Pressefreiheit nur auf dem Papier steht.  Außerdem entsteht der Eindruck gegen Rechtsnationale würden die Argumente ausgehen. Und im Rahmen der allgemeinen Hysterie wegen der „vielen Flüchtlinge“  meinen ja ohnehin viele,  dass es Denkverbote gibt.

Vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung von Rot/Grün fatal. Das wird eher den Liberkons (CDU und FDP) und den Nakons nützen.

Eine argumentative Auseinandersetzung mit den „geistigen Brandstiftern“ ist die bessere Signalwirkung. Damit würden  all diejenigen gestärkt werden, die sachlich und  rational argumentieren. Denn zur Zeit verstummen diese in der allgemeinen Massenhysterie. Gesprächsverweigerung ist an dieser eher ein Eigentor.

Oktober 3

Die Armen …

… stehen vor den Toren der Reichen…

Wenn die reichen Länder Kriege führen und inzenieren
Wenn die reichen Länder die Armut in der Rest der Welt ignorieren
Wenn die reichen Länder den Reichtum unter sich aufteilen

dannn stehen die Armen vor den Toren dieser reichen Länder

Menschen mit dem Tod im Nacken werden auch versuchen höher und immer höhere Tore zu überspringen. Auch wenn es aussichtslos wäre.