Februar 28

kurz notiert….. Proteste der BVB Fans zu Montagsspiele.

Hallo Fußballfans,

Die Proteste der BVB Fans zu den Monatsspielen finde ich gut. Jeder sollte wissen. Diese Protestaktionen richten sich nicht nur einseitig gegen Montagsterminierungen. Sondern gegen die weitergehende Kommerzialisierung des Profi Fußball.

Aber sind solche Proteste auch konsequent und nachhaltig?

  • Gut, weil sie friedlich waren und gut, dass es auch von Seiten der Medien gerade dafür Anerkennung gab. Wenn sich was ändern soll brauchen die Fans die Medien. Die Vorleistung kann nur sein: Keine Randale!
  • Konsequent! Wird sich zeigen! Ein Aktiönchen ab und an wird auch morgen wieder vergessen sein!
  • Nachhaltig? kommt drauf an, ob es dauerhafte  vereinsübergreifende Aktionen geben wird. Sind die Fans der Nobelvereine Bayern und Dortmund auch bereit mit kleineren Profi Clubs wie VfL Bochum und Fortuna Düsseldorf Aktionen durchzuführen? Und sind alle Fans der DFL-Clubs bereit mehr Mittel für die Dritte Profi Liga und den Amateurfußball bereitzustellen? Sind die Fans großer Vereine bereit zu akzeptieren auf Geldquellen aus TV Einnahmen etc zugunsten kleinerer Vereine zu verzichten?

Nur mit gemeinsamen Aktionen und alternativen Konzepten lässt sich was Richtung fairen Wettbewerb ändern!!!

Euer Marty

Februar 28

Frau Wagenknecht und ihre Positionen zur Flüchtlingspolitik

Sarah Wagenknecht hat im Zusammenhang mit der Haltung der Essener Tafel ein Interview im Deutschlandfunk gegeben und dabei ihre Position zur Flüchtlingspolitik noch mal dargelegt. Da ihre Position in der eigenen Partei nicht allen gefällt, haben sich wie üblich andere linke Politikerinnen und Politiker negativ in den sozialen Netzwerken geäußert.

Unter anderem die Gewerkschafterin Katharina Schwabedissen (bis 2016 Mitglied Partei „Die Linke“ *), ver.di Funktionärin und ehemalige Spitzenkandidatin der Linke in NRW.

 

Ich habe mich irgendwie bewogen gefühlt, mich mit Katharina  in einem Meinungsaustausch einzutreten.

Ich bin bin ich froh, dass Frau Wagenknecht als linke Politikerin, mit der ich wahrhaftig nicht mit allem übereinstimme, im Subtext des Interviews folgende Frage in den Vordergrund stellt: Wie soll Menschen gesagt werden, dass Flüchtlinge keine bedrohliche Konkurrenz darstellen, wenn sie selbst nichts anderes als Ellbogen, Wettbewerb und Respektlosigkeit erfahren?

Die Wettbewerbsgesellschaft gehört  in frage gestellt und anstelle muss für eine solidarische Kooperationsgesellschaft gestritten werden. Das wäre ein Garant für offene Grenzen. Das erwarte ich als progressiver Wähler von linken Parteien.

 

* Katharina Schwabedissen ist lt. Facebookpost im Dezember 2016 aus der Linkspartei ausgetreten. Wohl wegen Sarah Wagenknecht.

März 1

Auf welcher Seite bitte schön sollen sie kämpfen?

(Flucht aus Syrien) In meinem Umfeld höre ich immer wieder: „Die jungen Männer sollen nicht nach Europa flüchten und ihre Familien im Stich lassen, sondern für ihr Land kämpfen“. Manche ergänzen sogar noch: „Sie sollen die Waffe in die Hand nehmen…“

Leider sind solche Ausführungen kein Einzelfall.

Erstens: Die lassen ihre Familien in der Regel nicht im Stich. Die allermeisten Familien kratzen ihr letztes Geld zusammen, um die jüngsten, meist Männer, eine Chance in Europa zu ermöglichen. Vieleiche auch verbunden mit der Hoffnung, dass sie irgendwann nachgeholt werden können.

Zweitens: Unabhängig davon, dass der Griff zur Waffe eine Gewissensentscheidung ist, möchte ich diese ganzen Schlaubischlümpfe mal folgendes fragen? Für wen sollen sie denn kämpfen. Für das autoritäre Assad Regime? Für den IS? Für die Al-Nusra-Front oder für irgendeine andere vom Westen finanzierte islamistische Bande?

Als Antwort bekomme ich dann meistens Achselzucken!

Es muss doch wohl jedem klar sein, dass diese Menschen Schutzräume benötigen. Europa gibt ein jämmerliches Bild ab.

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Diesen Senf habe ich hier bei facebook gepostet!